dogTR®die Hundeschule

Gehorsam und Begleithund


Pünktlich um 09.00 Uhr trafen sich die heutigen Teilnehmer im Vereinshaus des Dobermannklubs Stuttgart. Zunächst lernten sich Frauchen und Herrchen bei einer gemütlichen Begrüßungsrunde kennen. Danach ging es nach draußen. Bei einem gemeinsamen Sparziergang konnten sich die Hunde beschnuppern und auch die Nervosität des einen oder anderen Teilnehmers legte sich allmählich.

Die Hunde durften während des Spazierganges ohne oder mit Leine laufen. Immer abhängig von der Verträglichkeit der jeweiligen Vierbeiner.

Danach ging es ins Einzeltraining. Zunächst wurden zwei Gruppen gebildet. Gruppe 1 widmete sich gemeinsam mit der heutigen Trainerin Diana Müller, einzelnen Problematiken der verschiedenen Paare. Bei der zweiten Gruppe mit den beiden Hilfstrainern Anna und Sarah drehte sich alles um die Vorbereitung zur Begleithundeprüfung.

Diana knüpfte sich jedes Team einzeln vor und erklärte den anderen Teilnehmern was bei den einzelnen gezeigten Frequenzen gut läuft und was besser gemacht werden könnte. So nahm jeder Teilnehmer nicht nur Tipps und Tricks um seine Problematik zu verbessern mit, sondern auch für andere Situationen die durchaus bei dem ein oder anderem auch mal auftreten könnten.

Kurz vor der Mittagspause ging es dann gezielt mit der gesamten Gruppe an die Fußarbeit.

In einer Reihe marschierten wir quer über dem Platz während unsere Trainer gezielte Hilfestellung gaben, damit das Fuß laufen direkt verbessert wurde.

Um 13:00 Uhr gingen wir in unsere wohlverdiente Mittagspause und stärkten uns mit einem leckeren Mittagsessen.

Danach ging es in die zweite Runde. Es wurden erneut zwei Gruppen gebildet. Beide Gruppen machten sich auf zu einem Sparziergang. Zunächst wieder mit dem Augenmerk auf die Fußarbeit, damit diese auch während eines Sparziergangs klappt.

Unterwegs trafen sich die beiden Gruppen wieder und wir konnten gemeinsam eine sehr interessante Übung machen. Es wurden Begegnungen geübt. Diese Situation kennt jeder Hundebesitzer. Man ist unterwegs und begegnet einem anderen Hundebesitzer vielleicht sogar noch auf einem schmalen Waldweg. Die Situation kann evtl. nicht eingeschätzt werden, da man nicht weiß wie reagiert der andere Hund, wie reagiert mein Hund.

Um für uns eine Erleichterung bei solchen Begegnungen zu schaffen und damit wir das richtige Verhalten dabei lernen, wurden durch die Teilnehmer solche Begegnungen nachgestellt. Immer mit Tipps und Hilfestellungen unserer Trainer war diese Übung auch für unsere Teilnehmer die evtl. schon genau mit solchen Situationen schlechte Erfahrung gemacht haben, ein voller Erfolg.

Glücklich spazierten wir auf den Platz zurück und übten nochmal versch. Frequenzen bis es zum Erste Hilfe Kurs überging.

Dieser war zum Abschluss eines sehr interessanten Tages genau das Richtige. Man konnte sein Wissen nochmal etwas auffrischen, aber auch viele neue Dinge mitnehmen. Was wirklich wichtig ist, um bei Notsituationen richtig zu reagieren.

Um kurz nach fünf hieß es dann Abschied nehmen und wir fuhren alle glücklich und zufrieden nach Hause. Es war ein schöner Tag, der allen Teilnehmern viel gebracht hat und das wird bestimmt nicht das letzte Seminar bei Diana sein.

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Luisa Kallenberg