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Welpentag bei den Jägern




Welpenspieltag 2013 Presse
  

Was einmal ein richtiger Jagdhund werden will
Auch dieses Jahr führte der „Verband Kleine Münsterländer-Landesgruppe Württemberg-Hohenlohe“ gemeinsam mit der „Kreisjägervereinigung Hohenlohe e.V.“ einen Welpenspieltag durch. Pünktlich zu diesem Tag war gutes Wetter angesagt, so dass die Welpen mit ihren Herrchen und Frauchen einem interessanten Tag entgegen sehen konnten. Gestartet wurde der Tag mit Hörnerklang, was nicht jedem Hund so gut gefiel oder vielleicht doch? Es wurde lautstark mitgeheult. Karl Manz begrüßte alle Anwesenden, mit den Worten: „Wir wollen alle gut erzogene Hunde, nicht nur auf der Jagd, sondern auch im Alltag, das braucht viel Zeit, Geduld und Konsequenz. In der Hundeausbildung hat sich in den letzten 30 Jahren viel geändert, früher wurde viel mit Druck gearbeitet, diese Zeiten sind heute zum Glück vorbei. Der Jagdhund ist heute nicht mehr nur guter Jagdkamerad sondern auch Familienmitglied. Einen gut erzogenen Hund kann man überall mithinnehmen und man sieht ihn auch auf jeder Jagd mit seinem Führer.“
Dieses mal war Diana Müller, geprüfte Hundetrainerin mit eigener Hundeschule in Stuttgart dabei. Sie gab den Welpenbesitzern viele praktische Tipps mit auf den Weg. So zeigte sie zum Beispiel, wie man mit einem Welpen ohne viele Worte nur mit Körpersprache kommunizieren kann, wobei die Sprache nicht unwichtig ist. Man sollte aber den jungen Hund nicht mit zu vielen unterschiedlichen Kommandos bombardieren, auch ist der Tonfall wichtig. Der Hund sollte unterscheiden können, ob er jetzt gelobt wird oder ob sein Tun nicht gewünscht ist. Auch das Anlegen des Halsbandes kann für den Welpen so gestaltet werden, dass dieser es als etwas sehr gutes befindet und von selbst hineinschlüpft. Kuno Throm legte den zukünftigen Führern ans Herz, ihren Welpen von Anfang an daran zu gewöhnen, dass er sich das Gebiss kontrollieren lässt, das ist auf Prüfungen und Zuchtschauen unerlässlich. Dann durften die kleinen zeigen, was sie schon drauf haben. Los ging es mit kleinen Tests, die einem so im Alltag begegnen können. Schnell zeigte sich, wer ein kleiner Draufgänger und wer doch eher noch ein bisschen schüchtern ist. Hier bekam nun der Führer gezeigt, wie er seinen Hund unterstützen und ermutigen kann, sich an neue Dinge ran zu trauen. Danach kam die erste Berührung mit Wild, das war schon viel spannender, auch durfte man schon mal ausprobieren welchen Wohlduft eine Schweißfährte verbreitet, selbst die jüngsten gingen ihrer Nase nach. Die größte Herausforderung kam zum Schluss, es war der Gang ins Wasser. Man wollte ja schon ganz gern wissen, was da drin ist, aber es war für den ein oder anderen doch eine große Überwindung. Es kann nun mal nicht alles auf beim ersten Mal klappen, das werden die Hundeführer während der Ausbildung noch öfters merken. Wichtig ist, immer am Ball zu bleiben und nicht die Geduld zu verlieren. Am Ende wurde noch gemütlich beisammen gesessen und so mancher Rat von erfahrenen Hundeführern wurde ausgetauscht. Für das leibliche Wohl war wieder Dank der Familie Kuttner bestens gesorgt.

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